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Oberberg. Fünf oberbergische Teams
wollten auf Platz 1 bei der Deutschen Meisterschaft im
Heißluftballonfahren in Frankenthal. Diese Mission scheiterte.
Aber: Frank Noack von den Bergischen Ballonfahrern Wiehl wurde
Dritter, Markus Pieper (Skysailor-Network) Siebter. 23 Aufgaben
mussten während der neun Fahrten absolviert werden. Frank
Noack war bis zur letzten Fahrt sehr gut platziert. Doch dann der
Ausrutscher - bei der engen Leistungsdichte der Ballonfahrer ist
mit einer schlechten Fahrt die Chance auf den Sieg weg. Frank Noack
landete auf dem vierten Platz der Gesamtwertung. Platz 3 belegte
ein Engländer, der aber für die Deutsche Meisterschaft
nicht gewertet werden darf. So kehrte der 39-jährige Frank
Noack als Dritter der Deutschen Meisterschaft nach Wiehl
zurück.
Der Weltmeister von 2004 und ehemalige Deutsche Meister Markus
Pieper wurde Siebter bei der Deutschen Meisterschaft. Ein Ergebnis,
mit dem er nicht zufrieden ist. Wäre Pieper bei der letzten
Fahrt nicht ein Marker geklaut worden, hätte es für Platz
6 gereicht. Kein Trost für den erfolgsverwöhnten
ebenfalls 39-jährigen Wiehler. Aber: Da die Rangliste und das
Ergebnis der Deutschen Meisterschaft für die Qualifikation zur
Nationalmannschaft herangezogen werden, reichte es. Markus Pieper
darf wieder international für Deutschland starten. So geht es
zur Heißluftballon-EM nach Frankreich und und zur WM nach
Ungarn. Markus Pieper ist seit 1999 ununterbrochen in der
Nationalmannschaft der Ballonfahrer. Die Deutsche Meisterschaft
fuhr Pieper mit dem O-WMX, so die offizielle Kennung. Der Ballon
geht jetzt an den Sponsor zurück. Seine letzte Fahrt mit dem
gelben Ballon führte Pieper vom Freizeitpark Wiehl nach
Engelskirchen.
Den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft holte sich zum sechsten
Mal Uwe Schneider aus Gießen.
Platz 9 belegte Ortwin Hillnhütter von den Bergischen
Ballonfahrern Wiehl. Ein Highlight für den 67-jährigen
Ballon-Senior aus Mennkausen. Seit mehr als 30 Jahren fährt er
Ballon, war 1985 Deutscher Meister. Nun glänzte er wieder
einmal mit seinem ballonfahrerischen Können.
Mirko Fridrici sowie Markus Strauff, beide vom Ballonsportclub
Nümbrecht, kamen auf die Plätze 20 und 26 von 29
Teilnehmern bei der Deutschen Meisterschaft in der Pfalz.
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