Wiehl

Großes Publikum für großes Schaulaufen

Eiskunstläufer beeindruckten mit Charme und Können

Die Röcke gerafft. Die Mädchen nehmen Aufstellung zum Cancan. Foto: Sommer

us. Wiehl. Als der Blockbuster erwies sich das Weihnachtsschaulaufen 2009 der Eislaufabteilung des TuS Wiehl und die Kinder waren die Stars. Mit 1.000 Zuschauern war die Vorstellung des Eismärchens "Der magische Kristall" in der Eishalle restlos ausverkauft.

Die mehr als 130 Akteure zwischen vier und 25 Jahren nahmen die Besucher mit auf eine farbig, unterhaltsame Zeitreise durch verschiedene Epochen der Menschheitsgeschichte. Handlung und Choreografie verantwortete Gabriele Krakau, hauptamtliche Trainerin der Eiskunstlaufabteilung.
Gewänder, die aufwändigen Kulissen und sonstige Requisiten wurden von Eltern oder Großeltern gestaltet.

Mit Hilfe eines Zauberkristalls bekommen zwei Mädchen die Fähigkeit, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen, was mit einem Besuch in der Steinzeit beginnt.
Die Gruppe der Mini-Neandertaler und die darauffolgende Römer-Ära wurden von den jüngsten, vier bis achtjährigen, Kufenflitzern dargestellt. Auf einem sieben Meter langen Wikingerschiff ruderte eine Rotte Wickinger aufs Eis, Menuett-Tanzpaare drehten kunstvolle Pirouetten und der Wilde Westen hielt mit Cowboys und Indianern Einzug.
Beim mitreißenden Cancan flogen Röcke und Beine hoch, der Charleston wurde perfekt präsentiert und nach einer Stippvisite in den Flower-Power Jahren endete die Show mit einer tänzerischen Hommage an Michael Jackson.
Neben den faszinierenden Gruppenformationen, allesamt in fantasievollen Kostümen, ernteten die sehenswerten Solodarbietungen der erfahrenen Eisläufer begeisterten Beifall.

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