Reichshof. Die Waldjugend Windfus um
Horstleiterin Barbara Schneider ist aktiv. Dies machen sie immer
wieder deutlich - zuletzt bei der Eröffnung des
Metabolon-Projektes auf der Deponie Lindlar. Die Waldjugend zeigt,
dass es sich lohnt, für die Natur zu engagieren.
Die Waldjugend wird auf vielfältige Weise aktiv: Zu den dritten Waldjugend-Spielen hatte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Ortsgruppe Oberberg, nach Reichshof-Blankenbach eingeladen. Geschäftsführer Malte Haase konnte 190 Schüler aus vier Reichshofer Schulen begrüßen, die in 18 Gruppen ihr Wissen über das Ökosystem Wald an zehn Stationen unter Beweis stellen konnten.
Auch dieses Mal waren die Windfuser Waldläuferinnen dabei.
Horstleiterin Barbara Schneider und ihre Stellvertreterin Nadine
Selbach unterstützten die Spiele mit einer Station, an der
präparierte heimische Tiere erkannt werden mussten.
Vize-Landrätin Monika Hüttenmeister und
Bürgermeister Rüdiger Gennies waren von der regen
Teilnahme begeistert. Sieger wurde die Gruppe Grundschule
Gummersbach-Körnerstraße, Klasse 4 b, Gruppe 1.
Dass Landwirtschaft und Naturschutz nicht im Widerspruch stehen
müssen, war Thema des zweiten Bergischen Landschaftstages im
Wiehler Wiehlpark. Landrat Hagen Jobi würdigte in seiner
Eröffnungsrede die Arbeit der Landwirte: "Natur und
Landschaft lassen sich nicht erhalten ohne diejenigen, die diese
nachhaltig bewirtschaften und somit gestalten."
30 Vereine und Verbände gaben Einblicke in ihre Arbeit an
sehenswerten Ständen. Die Windfuser Naturschützer zeigten
auch in Wiehl, wie vielseitig ihr Wirken im Oberbergischen Land
ist.
Wieder einmal war das Naturschutzgebiet Puhlbruch-Silberkuhle Ziel
von Forstfachleuten. Revierleiter Daniel Müller-Habbel konnte
20 Gäste aus dem Solling begrüßen und ihnen bei
einer Führung die Besonderheiten des 340 Hektar großen
Areals erläutern. Die Waldumwandlung weckte besonders das
Interesse der Forstbediensteten aus Niedersachsen. Im
Waldjugendheim wurden sie vor ihrer Weiterreise mit Kuchen
bewirtet.

