sd. Marienheide. Die aus dem Jahre 1962
stammende Sporthalle an der Jahnstraße in Marienheide weicht
einer neuen Halle - die Bagger begannen mit den Abrissarbeiten.
Der Neubau einer kompakten Mehrzweckhalle wird an selber Stelle
künftig als Sport-, Vereins- und Versammlungsstätte
dienen.
"Ursprünglich war eine Sanierung des alten
Gebäudes geplant, doch die Errichtung einer neuen Halle ist
wirtschaftlicher, preiswerter und für die Zukunft die
optimalste Lösung", so Uwe Töpfer,
Bürgermeister der Gemeinde Marienheide. Und die Arbeiten
sollten möglichst rasch voranschreiten, damit man noch vor dem
Wintereinbruch mit dem Neubau beginnen könne, so Töpfer
weiter. Nach rund sechsmonatiger Bauphase sollen im Mai bereits
Grund- und Gesamtschüler sowie Vereine dort ihren Sport und
Veranstaltungen durchführen können.
Bis dahin müssen die Schüler und Vereine auf alternative
Sporthallen in Marienheide ausweichen oder gar draußen
trainieren.
"Einen Großteil der Kosten übernehmen die Vereine selbst - alleine der Brandschutz verursacht Kosten in einem sechsstelligen Betrag", so Uwe Töpfer. Die Vorteile des neuen Kubusgebäudes liegen in einer modernen und energieeffizienten Konstruktion sowie flächenoptimierten Architektur: Gemäß heutiger Bauanforderungen und Richtlinien konnten die Verkehrsflächen gegenüber dem Altbau verringert und somit 30 Prozent an Fläche eingespart werden.


