Alles für die Sicherheit

Modernste Rettungstechnik für die Feuerwehr Mittelagger

us. Reichshof. Das neue Löschgruppenfahrzeug hat sich bereits bei zwei Einsätzen bewährt und wurde nun offiziell von Bürgermeister Rüdiger Gennies an die Freiwillige Feuerwehr Reichshof, Löschgruppe Mittelagger, übergeben.
Im Beisein von Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling, den Fraktionsvertretern des Gemeinderates und den Wehrleitungen der acht benachbarten Einheiten, übergab er die Schlüssel stellvertretend an Gemeindebrandinspektor Hans Uwe Koch, der sie an Zugführer Markus Bechstein weiter leitete.

Das neue LF 10/6 transportiert neun Mann Besatzung, verfügt über einen 290 PS-Motor mit Allradantrieb, einen Lichtmast mit LED-Technik und führt 1.200 Liter Löschwasser mit sich.
Da die Feuerwehrhilfeleistungen aber mittlerweile weit über die traditionelle Brandbekämpfung hinaus gehen und auch Bergungen verunfallter Fahrzeuge auf Landstraßen und Autobahn zum Alltag der Reichshofer gehören, ist LF 10/6 zusätzlich mit einer kompletten Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung versehen. Um das Einsatzspektrum noch auszuweiten, bat Markus Bechstein um weitere Spenden.

Trotz schwieriger Haushaltslage habe der Gemeinderat die Anschaffungskosten in Höhe von 240.000 Euro gern zur Verfügung gestellt, da die Feuerwehr nicht nur die zentrale Rolle im Gemeindesicherheitskonzept spiele, sondern auch das soziale und kulturelle Miteinander in der Kommune fördere: "Ihr seid unsere universelle Task Force, die für uns durchs Feuer geht und modernste Einsatztechnik verdient", lobte der Rathauschef das zeitraubende, ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute.
Im Rahmen der Feierstunde wurde Einheitsführer Markus Bechstein, nach erfolgreich absolviertem Lehrgang, von Hans-Uwe Koch zum Brandoberinspektor ernannt.

Letzte Änderung: Donnerstag, 15.12.2011 09:24 Uhr

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