son. Lindlar. Seine innovativen, kreativen
Ideen, seine Sachlichkeit, seine Fähigkeit, den Menschen
zuzuhören und seine Forderung nach totaler Transparenz, waren
laut dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans Schmitz die herausragenden
Merkmale des scheidenden Lindlarer Bürgermeisters Dr.
Hermann-Josef Tebroke.
Der wurde im Anschluss an die Ratssitzung im Saal des
Jubilate-Forums von den Mitgliedern der verschiedenen Fraktionen
und von Vertretern des Lindlarer Gemeindelebens offiziell
verabschiedet.
Als gemeinsames Geschenk des Rates überreichten Hans Schmitz
(CDU), Jürgen Dreiner-Wirz (SPD), Patrick Heuwes (B'90/Die
Grünen), Erika Lob und Harald Friese (beide FDP) dem
künftigen Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises das Wappen
der Gemeinde Lindlar in Grauwacke gemeißelt.
Tebroke, der 2004 und 2009 zum Bürgermeister gewählt
worden war, betonte, er habe seine Kandidatur an die Bedingung
geknüpft, in Lindlar wohnen bleiben zu können.
Er sei im Laufe der Jahre auf viel Wohlwollen getroffen und so sei
der Ort für ihn und seine Familie schnell zu einem Zuhause
geworden.
Er habe die Lindlarer als offene, konstruktiv agierende Menschen
kennengelernt und bezeichnete das Zusammenführen von
zunächst unvereinbar erscheinenden Interessen als seine
größten Erfolge.
Vor allem das, auch in schwierigen Zeiten, aktive Gemeindeleben
begeistere ihn immer wieder: "Es ist toll zu erleben, dass
trotz der Finanzkrise und der knappen Haushaltslage hier das Licht
nicht ausgeht" erklärte er.
"Maat et jot" wünschte ihm sein Stellvertreter
Manfred Kümper, dankte für die gute Zusammenarbeit und
amüsierte die Gäste mit der nicht ganz ernst gemeinten
Forderung nach einem Konzept, wie Lindlar wieder in den
Rheinisch-Bergischen Kreis überführt werden könne.
Jutta Fleischhauer überreichte dem Noch-Bürgermeister im
Namen des Gemeindesportbundes ein Paar Boxerhandschuhe für die
persönliche Fitness und von Robert Wagner erhielt er im Namen
der Lindlarer Schulleiter eine Eisenbahnkarte des Bergischen
Kreises von 1932, auf dem die Bahnverbindung von Bergisch-Gladbach
nach Lindlar zu sehen ist, deren Umbau zu einem Radweg zu einem der
Lieblingsprojekte von Dr. Hermann-Josef Tebroke gehörte.
Des Weiteren dankte der evangelische Pfarrer Friedemann Knizia
für die gute Zusammenarbeit, vor allem beim Bau des
Jubilateforums, bevor man mit Kölsch und Gulaschsuppe zum
gemütlichen Teil des Abends überging.
Lindlars Wappen gab es zum Abschied
Gemeinsames Geschenk der Ratsfraktionen für den scheidenden Bürgermeister Dr. Hermann Josef Tebroke
Letzte Änderung: Mittwoch, 28.12.2011 09:28 Uhr
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