sd. Wipperfürth. "Ich freue mich heute zwei besondere Künstlerinnen aus der Nachbarstadt Hückeswagen begrüßen zu dürfen, die ihre gemeinsamen Werke präsentieren möchten", sagte Gastgeber Mirza Atug im Kulturpunkt Wipperfürth.
Und die rund 30 Kulturinteressierten, die zur Vernissage in die
Wupperstraße kamen, konnten beim gemütlichen Kunstplausch
zahlreiche Werke der beiden Künstlerinnen bestaunen. Zum einen
jene von Colette Uthoff, deren Kunst in kräftigen
Acryltönen gespachtelt sowie mit Ölfarben und Gipsnuancen
entstanden sind.
Auch metallene Strukturen finden sich in den meist abstrakten
Bildwerken sowie in einer Skulptur wieder.
"Ich freue mich Neues zu entdecken, auszuprobieren und mit den
Farben zu spielen", so Uthoff.
Die zweite Künstlerin des Abends, Magdalena Strobel zeigte in
ihren Werken vor allem drei Komponenten: Temperament, Leidenschaft
und Sehnsucht. Mit den kräftigen bis metallen schimmernden
Farben entstehen sinnliche Figuren, die in einem neuen Kontext
erscheinen: auch Motiv-Vorlagen berühmter Künstler finden
sich auf diese Weise in ihren Werken wieder.
"Hier in diesem Bild entstand ein neues Szenarium aus der
Vorlage einer Skulptur von Rodin", so Strobel. Dabei ist nicht
zu verkennen, dass Magdalena Strobel schon seit ihrer Kindheit
häufig die spanische Costa Brava besuchte.
Als Tochter einer spanischen Mutter und eines deutschen Vaters
sollte sie ihre Ferienimpressionen von dort auch in ihre mediterran
anmutende Kunst einbinden, die vor allem in Aquarell- und
Acryl-Technik entstanden sind.



