Wipperfürth. In Wipperfürth
heißt die Frau des Jahres 2012 Monika Rütten. Sie wurde
als Nachfolgerin von Inge Röckerath (2011), Hildegard Laube
(2010) und Gudrun Flosbach (2009) von einer Jury unter Leitung des
Vorstandes der Wipperfürther SPD aus vielen eingegangenen
Vorschlägen ausgewählt.
Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement von Frau Rütten
insbesondere für die deutsch-französische
Städtepartnerschaft zwischen Wipperfürth und
Surgères gewürdigt.
Monika Rütten war von Anfang an aktiv an der Gründung
der Städtepartnerschaft beteiligt. Sie gehörte dem vom
Rat eingesetzten Komitee an, das 1987 den Aufbau der
Partnerschaftsstrukturen vorbereitet hat. Nach Abschluss der
Städtepartnerschaft wurde sie 1988 zur stellvertretenden
Vorsitzenden des "Partnerschaftskomitees
Wipperfürth-Surgères" gewählt. 1998
übernahm sie den Vorsitz in Nachfolge des
Gründungsvorsitzenden Jochen Kirsch, den sie bis heute
innehat.
Monika Rütten, die als Kind einer belgischen Mutter bilingual
aufgewachsen ist, machte sich von Anfang an als kommunikative
Brücke zwischen den Städtepartnern unersetzlich. Mehr als
25 Mal hat sie inzwischen Surgères besucht.Mit ihrem
derzeitigen französischen Amtskollegen Michel Landret tritt
sie für eine fortlaufende Verankerung der Partnerschaft im
öffentlichen Bewusstsein und insbesondere bei der Jugend in
den Partnerstädten ein. Als bespielhafte Aktionen können
aufgezählt werden: Die jährlichen Traditionsfahrten nach
Surgères, an denen zuletzt immer mehr als einhundert Personen
- darunter viele Jugendliche - teilnehmen und bei denen die
Teilnehmer überwiegend in Gastfamilien untergebracht sind.
Die Mitarbeit bei Stadtfesten, Weihnachts- oder
Adventsmärkten. Veranstaltungen im Rahmen der sommerlichen
Ferienspaß-Maßnahmen des Wipperfürther Jugendamtes.
Der einwöchentliche Schüleraustausch mit jeweils etwa
fünfzig Beteiligten.
Die wiederkehrenden "Soirées des
livres",Kunstausstellungen zum Beispiel im "Haus der
Familie" oder in "Mirzas Kulturgarage". Anerkannt
wird auch ihr kommunalpolitisches Engagement , die von 1984 bis
2004 für die UWG dem Wipperfürther Stadtrat
angehörte und von 1989 bis 2004 die Funktion der
Fraktionsvorsitzenden ausübte.Die Ehrung zur
Wipperfürtherin des Jahres ist mit einem symbolischen
Preisgeld von 500 Euro verbunden.
Ein Festakt mit Urkunden- und Scheckübergabe findet -
anlässlich des Weltfrauentages - am 11. März im
Katholischen Gemeindezentrum St. Nikolaus in Wipperfürth
statt. Als Laudatorin hat Frau Angelica Schwall-Düren -
Europaministerin des Landes Nordrhein-Westfalen - ihr Kommen
zugesagt.


