ls. Bergneustadt. Solch unterschiedliche
Tage hat man beim Flugplatzfest auf dem Dümpel selten erlebt:
War der Samstag von tiefhängenden Wolken und starkem
Dauerregen bestimmt, strahlte am Sonntag die Sonne und sorgte
für allerbeste Stimmung unter den tausenden Besuchern die den
Weg zum idyllischen Flugplatz am Stadtrand von Bergneustadt
gefunden hatten.
"Die Rasenpiste war so nass, dass wir mit unseren Flugzeugen
nur schlecht hätten starten können", sagte der
zweite Vorsitzende des Luftsportclubs Dümpel, Jürgen
Salewsky.
Am Sonntag dagegen ließ sich die Sonne sehen - und damit
auch tausende Zuschauer auf dem Dümpel blicken. Belohnt wurden
sie mit tollen Kunstflugeinlagen des Acroteams aus Meschede. Auch
der vereinseigene Segelflugnachwuchs begeisterte mit Akrobatik
über dem Flugplatz.
Wer selbst einmal Platz in einem Segelflieger nehmen und einen
waghalsigen Kunstflug unternehmen wollte, hatte auf dem Fest
Gelegenheit dazu. Wer es lieber ruhiger mochte, kreiste im
Helikopter oder im Motorflugzeug über das Oberbergische Land.
Die Mutigsten konnten mit den Fallschirmspringern aus Schmallenberg
einen Tandemsprung aus drei- bis viertausend Metern Höhe
wagen.
Ein echter Hingucker war der Fieseler Storch aus Bonn-Hangelar.
Das Flugzeug braucht zum Starten nur einen kurzen Anlaufweg und
hält den Weltrekord im Langsamfliegen.
Die Kinder konnten kleine Flugzugmodelle basteln. Die
größeren Verbrennermodelle fanden auf dem Rollfeld mit
ihren 3D-Kunstflugvorführungen großen Anklang. Wie in
jedem Jahr war das Flugplatzfest wieder ein Spaß für die
ganze Familie.



