Reichshof. Familie Ospelkaus aus Hahnbuche
bekam Besuch von über einem Dutzend Mehlschwalben. Die
Vögel begannen an dem Einfamilienhaus in jeder Himmelsrichtung
sofort mit dem Nestbau und bezogen die vorhandenen Nester. Freier
Anflug, überstehende Dachkonstruktion, ein natürlicher
Anstrich und ein großer Gartenteich waren vermutlich Kriterien
der Auswahl.
Die Hausbesitzer freuten sich über die
"Glücksbringer" und überlegten sich eine sehr
geschickte Möglichkeit für Kotbretter. Mittels eines
Systems, mit dem normalerweise Raumdecken abgehängt werden und
sehr leichter Kunststoff-Stegplatten hatte man ein leichtes und gut
anzubringendes System entwickelt; der Vorteil: keine Bohrungen in
der Fassade. Mitglieder des Arbeitskreises Vogelschutz des
NABU-Oberberg halfen bei der Installation und legten eine
Lehm-pfütze an, um einem möglichen Mangel an Nistmaterial
entgegen zu wirken.
Der NABU-Oberberg konnte ein weiteres Mal ein schwalbenfreundliches
Haus mit einer Plakette auszeichnen, denn die Aktion wird auch in
2012 fortgesetzt.



